Wie schmeckt Bier
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Wie schmeckt Bier
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Wie schmeckt Bier?

Vorweg: Nicht annähernd so „einheitlich“, wie dies viele Menschen glauben.

In Wahrheit finden wir im Bier eine überbordende Fülle unterschiedlicher Geschmäcker und Texturen. Wunderbar, das heraus zu kosten – schwer zu beschreiben.

Bier Beschreibungen

Vielleicht machen Ihnen die Beispiele einiger BIERBESCHREIBUNGEN, die wir für Sie hier eingestellt haben. Lust auf mehr?

Haben Sie schon einmal in ein Bier hineingerochen?

Biersommelieres erleben es immer wieder bei geführten Publikumsverkostungen: Viele Menschen sind begeistert davon, wie gut Bier duftet. Und manche geben unumwunden zu, dass sie bislang noch gar nicht auf die Idee gekommen sind, in ein Bier „hineinzuriechen“.

So kann ein leichtes Weißbier schmecken:

Dunkles Gelb, feinporiger, schöner Schaum, der lange hält. Strahlender Glanz mit einer zarten Opaleszenz. In der Nase etwas Getreide, eine durchscheinende Honig- und eine grazile Bananennote. Der Geruch erinnert uns an Sommer und Sonne. Die Rezenz ist präzise. Eine Reminiszenz an die seltene Quitte finden wir am Gaumen, wo das Bier auch leicht und mild wirkt, mit einer zarten Süße. Es ist erfrischend, wirkt schlank. Die Bittere hält sich vornehm zurück, wie die bekömmliche Säure. Das Bier ist harmonisch und cremig. Der Nachtrunk, beginnt mit einer bananenartigen Süße und mündet abschließend in eine heitere Säure.

So kann ein Helles schmecken:

Ein strahlendes, goldgelbes Bier mit feiner Opaleszenz und einem Duft nach frischem Gras und Sommerkräuterwiese. Im Antrunk ausgesprochen spritzig und von großer Frische. Die Kohlensäure-Perlen vollführen einen wahren Tanz auf der Zunge. Zartes Aroma nach Blütenhonig erfüllt den Mundraum. Der Nachtrunk ist von feiner Bittere, die Lust auf den nächsten Schluck macht.

So kann ein Pils schmecken:

Das strahlend goldgelbe Bier duftet nach feinhopfigen Kräutern, unterlegt von zartem Blütenhonig. Die feine Perlage erfüllt den Mundraum schnell mit eleganter und lebendiger Bittere. Sie wird getragen von dezenten Malzaromen – den Honignoten, die sich schon im Duft angekündigt haben. Der Braumeister hat sich entschieden, die feine Bittere mit einem nicht allzu schlanken Körper zu kontrastieren. Lange, sehr lange wirkt sie auf angenehme Weise nach.

So kann ein Lager schmecken

Attraktives Goldgelb; feinstporiger Schaum. Heiterer Blütenhonigduft, unterlegt von zartem Marillen-Aroma. Dahinter dezent-grasige Hopfennoten. Der Antrunk zeigt grazile Rezenz, das Mundgefühl ist weich und rund. Schöne Fülle paart sich mit Harmonie und Eleganz: Reizende Süße, fernab von Kitsch. Engmaschige Hopfenbittere gibt dem kultivierten Körper ein biegsames Rückgrat. Langer, stimmiger Nachhall.

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